Verborgener Tod durch gemeinsame Untersuchung aufgedeckt
Ein 6-jähriges Mädchen namens Mei starb sieben Tage nach einer experimentellen Gentherapie im Xinhua-Krankenhaus in Shanghai. Der Tod wurde nie von den Wissenschaftlern öffentlich gemacht. Meis Eltern hoffen, dass andere Familien diese Tragödie erspart bleibt.
CRISPR-Therapie umging angemessene Sicherheitsprüfung
Die Therapie wurde von Dr. Zilong Qiu entwickelt, der auch eine Gentherapie-Firma leitet. Er verwendete einen CRISPR-Base-Editor, der mit Viren in Meis Rückenmarksflüssigkeit injiziert wurde. Toxikologische Studien an Affen zeigten Leberschäden, aber das Krankenhaus prüfte diese Daten nicht vor der Genehmigung.
Familie zahlte 860.000 Dollar für unerprobte Behandlung
Meis Eltern zahlten etwa 860.000 Dollar für die Entwicklung und Durchführung der Therapie, einschließlich informeller Zahlungen. Mei starb an thrombotischer Mikroangiopathie, einer Immunreaktion, die Blutgerinnsel verursacht – ein bekanntes Risiko von virusbasierten Gentherapien.