Wirtschaft

Volkswagen-Aufsichtsrat billigt Plan zum Abbau von 50.000 Stellen und zur Halbierung der Modellpalette

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Zu viele Fabriken, zu wenige Verkäufe

Das Unternehmen erklärte, seine deutschen Werke könnten etwa 500.000 Fahrzeuge pro Jahr mehr bauen, als der Markt benötigt. Die Beschäftigung in Deutschland ist bereits von etwa 275.000 Arbeitnehmern im Jahr 2023 auf 254.000 zum 30. Juni gesunken. Volkswagen nannte keine konkreten Stellenstreichungen oder Werksschließungen und gab keinen Zeitplan für den Personalabbau bekannt.

Weniger Modelle, niedrigere Ziele

Im Rahmen der Umstrukturierung plant Volkswagen, etwa die Hälfte seiner Modellpalette zu streichen und hat seine jährlichen Produktionsziele gesenkt. Der Konzern besitzt die Marken Volkswagen, Audi, Porsche und Lamborghini.

Warum der Druck steigt

Chinesische Autohersteller expandieren aggressiv in Europa, und Zölle auf Lieferungen in die USA haben die Kosten erhöht. Analysten sagen, der Schritt zeige, wie schnell die globale Autoindustrie durch die chinesische Konkurrenz und die Elektromobilität umgestaltet werde, und erwarten ähnliche Kürzungen bei anderen europäischen Herstellern.

Quelle: Reuters