Fortschritte in den US-Iran-Gesprächen
US-Vizepräsident JD Vance erklärte am Montag, dass Iran zugestimmt habe, internationale Atominspektoren wieder ins Land zu lassen, und bezeichnete dies als Durchbruch in der ersten direkten Gesprächsrunde zwischen beiden Ländern. Vance sprach von „großen Fortschritten“ und der Bereitschaft beider Seiten, bei Verifikationsmechanismen voranzukommen.
Ungelöste Streitpunkte
Trotz des optimistischen Tons bleiben Kernfragen ungelöst. Die Regierung Trump besteht darauf, dass der Deal sicherstellt, dass Iran niemals eine Atomwaffe entwickeln oder produzieren wird, doch der Text des Abkommens bleibt dahinter zurück. Eine 300-Milliarden-Dollar-Frage zur Freigabe iranischer Vermögenswerte und Sanktionserleichterungen bleibt ein großes Hindernis. Trump nannte das Abkommen öffentlich eine „bedingungslose Kapitulation“ Irans.
Regionale Auswirkungen
Der Fortschritt kommt parallel zu Berichten über eine Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah, was eine breitere diplomatische Öffnung im Nahen Osten schafft. Die Durchfahrt dreier iranischer Tanker durch die US-Blockade zeigt jedoch die Komplexität. Der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus bleibt blockiert.