Wirtschaft

US-Staatsverschuldung übersteigt erstmals 40 Billionen Dollar

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Ein Meilenstein erreicht früher als geplant

Die US-Staatsverschuldung hat diese Woche laut Finanzministerium erstmals die Marke von 40 Billionen Dollar überschritten. Der Rekord kam viel früher als erwartet. Das Congressional Budget Office hatte im Mai 2023 prognostiziert, dass das Land die Marke erst im Haushaltsjahr 2028 überschreiten würde.

Das Tempo der Kreditaufnahme hat sich stark beschleunigt. Die Regierung hat in den letzten fünf Monaten etwa 1,8 Billionen Dollar zur Schuldenlast hinzugefügt. Sie überschritt 39 Billionen Dollar im März und 38 Billionen Dollar im Oktober.

Was treibt die Kreditaufnahme an

Mehrere Kräfte treiben die Verschuldung in die Höhe. Die Verteidigungsausgaben wachsen weiter. Soziale Programme wie Sozialversicherung und Medicare nehmen einen großen Teil des Bundeshaushalts ein. Steuersenkungen, die im Rahmen des One Big Beautiful Bill Act erlassen wurden, reduzierten die Staatseinnahmen, und Zollrückerstattungen belasteten die Lage zusätzlich.

Auch die Zinszahlungen wachsen schnell. Bei einer größeren Verschuldung und höheren Zinssätzen als in den Vorjahren gibt die Regierung jetzt mehr als 1 Billion Dollar pro Jahr allein für Zinsen aus. Das ist ein Rekord, und die Zahl steigt weiter.

Die Kosten der Verschuldung

Ökonomen warnen, dass hohe Zinszahlungen weniger Spielraum für andere Ausgaben lassen und dass der Kredittrend nicht ewig fortgesetzt werden kann. Haushaltsbefürworter sagen, dass der langfristige Weg aus mehr Kreditaufnahme und mehr Zinszahlungen härtere fiskalische Entscheidungen erzwingen werde.

„Unser aktueller fiskalischer Kurs ist eindeutig nicht nachhaltig, und das ist das beste Szenario", sagte Margaret Spellings, eine langjährige Verfechterin ausgeglichener Haushalte. „KI-Störungen, eine Rezession, ein globaler Krieg oder eine Reihe anderer Ereignisse könnten uns schnell von einer Herausforderung in eine ausgewachsene Krise stürzen."

Quelle: UPI