Wirtschaft

US-Staatsverschuldung übersteigt 40 Billionen Dollar

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Die Zahlen

Die US-Staatsverschuldung hat laut Finanzministerium erstmals die Marke von 40 Billionen Dollar überschritten. Die Summe umfasst das Geld, das die Bundesregierung Gläubigern schuldet. Der Meilenstein kommt nach Jahren rascher Kreditaufnahme. Die Schulden sind seit der Pandemie um Billionen gewachsen.

Präsident Trump versprach, die Haushaltsordnung wiederherzustellen und die Schuldenlast zu reduzieren. Stattdessen stiegen die Ausgaben weiter. Der Iran-Krieg, Steuersenkungen und Zollrückerstattungen haben die Summe erhöht. Auch die Zinszahlungen auf die Schulden wachsen jährlich.

Warum die Schulden steigen

Die Regierung gibt mehr aus, als sie an Steuern einnimmt. Diese Lücke wird als Defizit bezeichnet. Jedes jährliche Defizit erhöht die Staatsverschuldung. Die jüngsten Haushalte enthielten große Ausgaben für Verteidigung und Inlandsprogramme.

Steuersenkungen reduzierten die Einnahmen, während die Ausgaben stiegen. Zollrückerstattungen gaben Geld an Unternehmen zurück, die Abgaben gezahlt hatten. Kriegsausgaben fügten Milliarden an Notfallkosten hinzu. Ökonomen sagen, der Trend sei langfristig nicht nachhaltig.

Was es bedeutet

Hohe Schuldenstände können die Kreditkosten für die Regierung erhöhen. Das kann die Zinssätze für Unternehmen und Verbraucher steigen lassen. Einige Ökonomen warnen, dass große Schulden das Wirtschaftswachstum verlangsamen könnten. Andere sagen, die USA könnten die Last bewältigen, weil Anleger ihren Anleihen vertrauen.

Die 40-Billionen-Marke ist in Washington zum Gesprächsthema geworden. Die Gesetzgeber sind sich uneinig, wie das Problem gelöst werden soll. Republikaner und Demokraten geben sich gegenseitig die Schuld. Die Kreditaufnahme zeigt vorerst keine Anzeichen einer Verlangsamung.

Quelle: The New York Times