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Trump unterzeichnet Anordnung zur Umbenennung des Ontariosees in Lake America

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Ein symbolischer Erlass

Präsident Donald Trump unterzeichnete am 27. August 2026 eine Exekutivanordnung, um den Ontariosee in Lake America umzubenennen. Der See ist einer der fünf Großen Seen und wird von den USA und Kanada geteilt.

Das Weiße Haus präsentierte die Änderung als Frage des Nationalstolzes. Kritiker nannten sie eine symbolische Geste im eskalierenden Handelskrieg zwischen den beiden Ländern. Kanada ist das einzige Land neben China, das mit Vergeltungszöllen auf US-Zölle reagiert, und beide Seiten drohen sich seit Monaten. Die Anordnung weist Bundesbehörden an, den neuen Namen auf Karten, Dokumenten und offiziellen Aufzeichnungen zu verwenden.

Kanada wehrt sich

Kanadische Politiker und Bürger lehnen die Idee ab. Kanadische Beamte stellten fest, dass der See beiden Ländern gehört und eine US-Anordnung die kanadische Seite nicht umbenennen kann. Der Schritt hat in kanadischen Medien Spott und neuen Ärger in einer Beziehung ausgelöst, die bereits durch Handels- und Energiepolitik belastet ist.

Dies ist nicht die erste Umbenennung unter der Trump-Administration. 2025 wurde der Golf von Mexiko in Golf von Amerika umbenannt und der höchste Gipfel Nordamerikas in Mount McKinley. Jede Änderung hat die Beziehungen zu Mexiko und den Bewohnern Alaskas getestet. Unterstützer sagen, die Umbenennungen feiern das amerikanische Erbe, Kritiker sehen sie als Ablenkung von politischen Auseinandersetzungen.

Handelsspannungen hinter dem Schritt

Die Umbenennung erfolgt Tage, nachdem Trump neue Zölle auf kanadische Waren für drei Tage ausgesetzt hat, mit der Begründung, beide Seiten seien einer Einigung nahe. Die Regierung verhandelt, um Importsteuern auf eine Reihe kanadischer Produkte, einschließlich Energie und Holz, zu vermeiden. Ein voller Zollkrieg würde die Preise für Verbraucher in beiden Ländern in die Höhe treiben.

Analysten sagen, die Umbenennung des Sees werde die Handelsgespräche wahrscheinlich nicht ändern, spiegele aber den kämpferischen Ton der Verhandlungen wider. Die Anordnung gilt für US-Bundeskarten und -Dokumente. Kanadische Karten werden den traditionellen Namen behalten, was einen stillen Konflikt über Geografie und Identität schafft, der Jahre dauern könnte. Auch lokale Gemeinden entlang des Sees haben Einwände erhoben und sagen, der Name trage Jahrhunderte Geschichte.

Quelle: The Guardian