Eine Fehde findet ihr Ende
Präsident Donald Trump und Michael Cohen haben sich öffentlich versöhnt. Cohen ist Trumps früherer persönlicher Anwalt und langjähriger Problemlöser. Die beiden traten gemeinsam in Cohens Radiosendung auf. Das Treffen beendete jahrelange erbitterte öffentliche Fehden. Cohen nannte Trump einst einen 'mit Cheetos bestäubten Cartoon-Bösewicht'. Er sagte vor Gericht und im Kongress gegen Trump aus. Außerdem schrieb er ein Buch, das seinen früheren Chef scharf kritisierte.
Jahrelange Rechtsstreitigkeiten
Cohen arbeitete mehr als ein Jahrzehnt für Trump. Er kümmerte sich um sensible rechtliche und persönliche Angelegenheiten für die Trump Organization. Ihre Beziehung zerbrach 2018. Bundesstaatsanwälte klagten Cohen wegen Verbrechen an, darunter Verstöße gegen die Wahlkampffinanzierung und Steuerbetrug. Cohen sagte, er habe einige dieser Taten auf Anweisung von Trump begangen. Er bekannte sich schuldig und verbüßte eine Haftstrafe. Trump bestritt die Vorwürfe und nannte Cohen einen Lügner. Danach griffen sich die beiden jahrelang öffentlich an.
Eine überraschende Versöhnung
Die Versöhnung in Cohens Sendung kam für viele überraschend. Beide Männer beschrieben das Gespräch als freundschaftlich. Cohen sagte, Trump habe entspannt und offen geklungen. Trump sagte, er hege keinen Groll. Das Treffen dauerte länger als geplant, wie mit der Sache vertraute Personen berichteten. Politische Beobachter merkten das Timing an. Trump bereitet sich auf die Zwischenwahlen 2026 vor. Ein öffentlicher Frieden mit einem früheren Kritiker könnte ihm helfen, Einheit zu demonstrieren. Cohen sagte, er stimme mit Trump in der Politik weiterhin nicht überein, respektiere aber das Gespräch. Die Versöhnung schließt eines der ungewöhnlichsten Kapitel der modernen amerikanischen Politik ab.