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Paraguay schockt Deutschland im Elfmeterschießen – größte Überraschung der WM 2026

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Geschichte in Foxborough geschrieben

Paraguay hat am Montagabend den größten Coup der WM 2026 gefeiert und den vierfachen Weltmeister Deutschland im Achtelfinale des Boston Stadium mit 4:3 nach Elfmeterschießen besiegt. Jose Canale verwandelte den entscheidenden Strafstoß im Sudden Death, nachdem Orlando Gill Versuche von Kai Havertz und einem weiteren deutschen Schützen abgewehrt hatte. Es war Deutschlands erstes K.o.-Spiel seit dem Finalgewinn 2014 und die erste Niederlage in einem WM-Elfmeterschießen überhaupt.

VAR-Kontroverse entscheidet das Spiel

Die Partie endete nach 120 Minuten 1:1, nicht ohne Dramatik. Jonathan Tah glaubte, in der 102. Minute den Siegtreffer erzielt zu haben, als er eine Ecke von Nathaniel Brown einköpfte. Eine VAR-Überprüfung ergab jedoch, dass Waldemar Anton den paraguayischen Torhüter Orlando Gill vor dem Schuss gestoßen hatte – das Tor wurde nicht anerkannt. Julio Enciso hatte Paraguay spät in der ersten Hälfte per Kopf in Führung gebracht, Havertz glich in der 52. Minute aus.

Aschenputtel-Lauf geht weiter

Paraguay hatte in fünf vorherigen K.o.-Spielen kein Tor erzielt und nur einmal – gegen Japan 2010 im Elfmeterschießen – eine Runde überstanden. Nun trifft das Team in Philadelphia im Achtelfinale auf den Sieger der Partie Frankreich gegen Schweden. Präsident Santiago Peña erklärte einen Nationalfeiertag, um den historischen Sieg zu feiern – das Land erlebt seinen tiefsten WM-Lauf seit 16 Jahren.

Source: AP News, NBC News