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Zverev schlägt Shelton in vier Sätzen und gewinnt seinen zweiten Grand Slam

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Alexander Zverev gewann am Sonntag den US-Open-Titel 2026 im Herreneinzel und besiegte Ben Shelton in New York mit 6:3, 7:6, 5:7, 6:2. Es ist der zweite Grand Slam des Deutschen nach seinem French-Open-Sieg im Juni.

Zverev, topgesetzt, hatte das Finale erreicht, ohne in seinen letzten drei Runden einen Satz abzugeben, und kontrollierte den Auftakt mit hartem ersten Aufschlag und stabilem Spiel am Netz.

Sheltons historischer Lauf

Shelton wurde der erste Afroamerikaner im US-Open-Finale seit Arthur Ashe 1972. Er versuchte zudem, eine 23-jährige Wartezeit auf einen amerikanischen Herren-Major-Sieger zu beenden, die bis zu Andy Roddicks Titel 2003 zurückreicht.

Sein Weg ins Finale war brutal. Er besiegte Titelverteidiger Carlos Alcaraz in einem Fünfsatz-Viertelfinale, das um 3:33 Uhr endete – der späteste Abschluss der Turniergeschichte. Danach schlug er Frances Tiafoe im Halbfinale.

Sheltons Linkshänder-Aufschlag war die Geschichte des Turniers. Er wurde wiederholt mit über 145 mph gemessen und holte den dritten Satz gegen Zverev mit dem Publikum im Rücken.

Zverev macht es klar

Zverev stabilisierte sich im vierten Satz. Nach einem Doppelfehler früh im Satz gewann er die letzten drei Punkte des Matches und servierte seinen zweiten Major-Titel des Jahres sowie die dritte Grand-Slam-Finalteilnahme in Folge nach Wimbledon heraus.

Der direkte Vergleich war zuvor einseitig. Zverev führte vor Sonntag 5:0 gegen Shelton und gewann 10 der 11 Sätze, einschließlich eines Duells bei den ATP Finals 2025 in Turin.

Wie die Saison weitergeht

Zverevs Jahr umfasst nun einen French-Open-Titel, ein Wimbledon-Finale und einen US-Open-Titel, was ihn vor der Hallensaison und den ATP Finals neben die führenden Namen des Sports stellt.

Für Shelton hat das Turnier seinen Status unabhängig vom Ergebnis verändert. Er besiegte den Titelverteidiger, trug ein Heimpublikum und zeigte, dass er fünf Sätze gegen Elitegegner durchhalten kann. Die nächste Frage ist, ob er daraus einen eigenen Major-Titel machen kann.

Quelle: ATPTour / The Athletic