Gesundheit

Medicare-GLP-1-Pilot lässt viele der kränksten Patienten aus

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Medicare hat ein Pilotprogramm gestartet, das GLP-1-Abnehmmedikamente leichter zugänglich machen soll. Manche Senioren zahlen nur 50 Dollar im Monat. Doch KFF Health News berichtet, dass viele Patienten mit den schwersten Erkrankungen nicht für den Rabatt qualifiziert sind.

Ein Rabatt mit Haken

Die Abdeckung im Pilotprogramm folgt definierten Bedingungen und Vorgaben statt eines einfachen Rezepts. Patienten außerhalb dieser Grenzen zahlen den Listenpreis, der bei Medikamenten wie Zepbound mehrere Hundert Dollar monatlich betragen kann. KFF Health News porträtierte Jeff La Marca, der im Januar ein Zepbound-Rezept erhielt, sich aber die 750 Dollar monatlich nicht leisten konnte. Er ist genau die Art Patient, für die das Programm gedacht war.

Warum die Regeln eng sind

Medicare darf seit Langem nicht für Abnehmmedikamente zahlen, das Programm ist also ein begrenzter Umweg statt einer vollen Leistung. Diese Einschränkung prägt jeden Teil: welche Diagnosen zählen, welche Dosis abgedeckt ist und wer zustimmt. Ärzte sagen, das Ergebnis sei ein Flickwerk, bei dem zwei Patienten mit ähnlichem Gewicht und ähnlichen Risiken sehr unterschiedliche Rechnungen erhalten.

Die Nachfrage steigt weiter

GLP-1-Medikamente wie Wegovy, Zepbound, Ozempic und Mounjaro fördern nachweislich Gewichtsverlust und senken in manchen Gruppen das Risiko von Herzinfarkten. Arbeitgeber und private Versicherer haben mit strengeren Regeln, Vorabgenehmigungen und teils gestrichener Deckung reagiert. Für ältere Patienten mit festem Einkommen entscheidet das Programm zwischen einer tragbaren Monatszahlung und einer untragbaren Rechnung.

Ärzte im Programm fragen, ob die Kriterien nach Auswertung der Daten erweitert werden. Bis dahin sollen Patienten die Berechtigung sorgfältig prüfen, denn der Preis an der Kasse hängt von Regeln ab, die die meisten nie sehen.

Quelle: KFF Health News