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Demokraten im Repräsentantenhaus wollen Trumps 'Lake America'-Umbenennungsverordnung blockieren

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Die Umbenennungsverordnung

Präsident Trump hat diese Woche eine Exekutivanordnung unterzeichnet, die den Ontariosee in 'Lake America' umbenennt. Die Anordnung weist Bundesbehörden an, Karten und offizielle Dokumente mit dem neuen Namen zu aktualisieren. Das Weiße Haus erklärte, die Änderung feiere den amerikanischen Besitz der Großen Seen, doch die Maßnahme hat keine Grundlage in internationalen Abkommen. Der Ontariosee ist ein geteiltes Gewässer, dessen Ufer sowohl zu den USA als auch zu Kanada gehören. Die Anordnung ist eine von mehreren Umbenennungen in diesem Jahr und ist schnell zu einem Brennpunkt im Kampf um die Nutzung exekutiver Macht geworden.

Widerstand im Kongress

Die Demokraten im Repräsentantenhaus reagierten umgehend. Die Abgeordnete Riley Rogerson brachte einen Gesetzentwurf ein, der die Namensänderung blockieren und Bundesbehörden verpflichten würde, weiterhin 'Lake Ontario' zu verwenden. Die Maßnahme findet Unterstützung bei Gesetzgebern aus New York, dessen Küste an den See grenzt. Rechtsexperten sagen, der Präsident könne Bundesbehörden bei der Benennung anweisen, aber der Kongress kontrolliere die offizielle Bundesbenennung über das U.S. Board on Geographic Names. Das lässt die Anordnung rechtlich wackelig erscheinen, und New Yorks Gouverneur hat bereits erklärt, dass Staatsdokumente den ursprünglichen Namen behalten werden. Eine begleitende Resolution, die die Anordnung verurteilt, wurde ebenfalls eingereicht, und Gesetzgeber beider Parteien aus Great-Lakes-Bezirken haben Bedenken über die diplomatische Botschaft der Änderung geäußert.

Was als Nächstes passiert

Der Kampf wird sich wahrscheinlich durch die Gerichte und die Wahlurne bewegen. Staatsbeamte in New York haben erklärt, sie werden den neuen Namen in offiziellen Angelegenheiten ignorieren. Unterdessen ist die Umbenennung zu einem Sammelpunkt in einer bereits erhitzten politischen Saison geworden. Kritiker sagen, die Anordnung lenke von drängenden Themen wie der Wirtschaft und dem anhaltenden Iran-Krieg ab. Befürworter argumentieren, es sei ein einfacher patriotischer Akt. Kanada hat sich nicht offiziell geäußert, aber der Schritt berührt empfindliche grenzüberschreitende Beziehungen in einer Zeit hoher Handelsspannungen. Beide Seiten sind vorerst verhärtet, und das Schicksal von 'Lake America' könnte letztlich von den Wählern im November entschieden werden. Die öffentliche Meinung zu diesem Thema ist gemischt, aber die Debatte hat Aktivisten auf beiden Seiten mobilisiert.

Quelle: POLITICO