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Schweizer Ski-Größe Lara Gut-Behrami tritt nach Olympiagold und Weltmeistertiteln zurück

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Eine 18-jährige Karriere

Lara Gut-Behrami gab am Freitag ihren Rücktritt bekannt und beendete damit eine der erfolgreichsten Karrieren in der Geschichte des Skirennsports. Die 35-jährige Schweizerin startete 18 Saisons im Weltcup und gewann Rennen in allen fünf Disziplinen – eine seltene Leistung für eine Skirennfahrerin.

Ihre Trophäensammlung ist beeindruckend. Sie gewann Olympiagold im Super-G bei den Spielen 2022 in Peking und holte Bronze im Riesenslalom. Sie sicherte sich zweimal den Gesamtweltcup und gewann 47 Weltcuprennen. Bei Weltmeisterschaften holte sie drei Goldmedaillen und fünf weitere Podestplätze.

Sie half der Schweiz auch bei Teambewerben und trieb ihren Sport zu neuen Ebenen der Professionalität. Nur wenige Skirennfahrerinnen haben ihre Kombination aus Geschwindigkeit und technischem Können über so viele Saisons erreicht.

Eine Kämpferin auf und neben der Piste

Gut-Behramis Weg war nicht einfach. Zu Beginn ihrer Karriere kämpfte sie mit Verletzungen und dem Druck der Erwartungen, nachdem sie als Teenager auf die Bühne gestürmt war. 2015 legte sie eine Rennpause ein, um neu zu starten, und kehrte dann stärker zurück – eine Entscheidung, die die zweite Hälfte ihrer Karriere prägte.

Neben der Piste wurde sie zu einer der lautstärksten Stimmen ihres Sports. Sie setzte sich für bessere Terminplanung, gerechtere Preisgelder und mehr Respekt für Athletinnen ein. Ihr Einfluss reichte über das Starttor hinaus, und jüngere Rennfahrerinnen bezeichnen sie oft als Vorbild.

Ihre Comeback-Jahre waren ihre besten. Nach der Pause 2015 gewann sie mehr Rennen als zuvor, einschließlich ihrer beiden Gesamtweltcup-Titel. Teamkolleginnen sagten, ihre Arbeitsmoral und Ehrlichkeit hätten den Ton für das gesamte Schweizer Team gesetzt.

Was sie hinterlässt

Gut-Behrami tritt als erfolgreichste Schweizer Skirennfahrerin ihrer Ära zurück. Ihr Abschied hinterlässt eine Lücke in einem Schweizer Team, das sich jahrelang auf ihre Ergebnisse gestützt hat. Jüngere Teamkolleginnen werden nun die Fahne in den Speed- und technischen Disziplinen tragen.

Sie sagte, sie plane, Zeit mit der Familie zu verbringen und dem Skisport in irgendeiner Form verbunden zu bleiben. Fans werden sie für ihre Kraft, ihre Präzision und ihre Weigerung aufzugeben in Erinnerung behalten. Ihr Name gehört auf die kurze Liste der größten Skirennfahrerinnen aller Zeiten.

Quelle: ABC News