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EU-US-Handel trotz Zollspannungen auf Rekordhoch, neue Studie zeigt

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EU-US-Handel trotzt Zollwiderständen

Die Handelsvolumina zwischen der EU und den USA erreichten im ersten Halbjahr 2026 Rekordwerte, wie eine neue Studie zeigt. Dies gelang trotz der aggressiven Zollpolitik der Trump-Administration, die globale Lieferketten umgestaltet hat. Unternehmen auf beiden Seiten des Atlantiks scheinen sich angepasst zu haben, viele tragen höhere Kosten, statt sie an Verbraucher weiterzugeben.

US-Zollsätze auf höchstem Niveau seit 1972

Die Tax Foundation schätzt, dass der effektive US-Zollsatz dank Section 232 auf Stahl, Aluminium und Kupfer sowie dem pauschalen Section-122-Zoll von 10 % auf 11,7 % gestiegen ist – der höchste Wert seit über 50 Jahren. Die Zölle sollen 2026–2035 Einnahmen von 956 Mrd. US-Dollar bringen, belasten US-Haushalte aber mit geschätzten 700 Dollar pro Jahr. Die Section-122-Zölle laufen noch 2026 aus.

JPMorgan warnt vor Aluminiumpreissprung

J.P. Morgan-Analysten warnten, dass die inländischen Aluminiumpreise bereits stark steigen in Erwartung des 50%-Zolls auf Aluminiumimporte. „Die USA sind für den Großteil ihres Primäraluminiumbedarfs auf Importe angewiesen", sagte Nora Szentivanyi. Das Weiße Haus hat bilaterale Handelsabkommen mit Vietnam, Thailand, Südkorea und Großbritannien geschlossen, um die Zollauswirkungen abzufedern.

Source: Daily8News Business Desk