Environment

Großer Colorado-River-Stausee sinkt auf gefährlich niedrige Pegel

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Stausee nähert sich Totwasser

Der Lake Powell, der zweitgrößte Stausee am Colorado River, liegt nur noch wenige Fuß über dem „Totwasser“-Pegel – der Schwelle, unter der kein Wasser mehr durch die Turbinen des Glen-Canyon-Damms fließen kann. Seit 2000 hat der Stausee über 75 % seines Fassungsvermögens verloren, bedingt durch steigende Temperaturen, geringere Schneedecke und konstante Nachfrage aus Landwirtschaft und Städten.

Datenzentren erhöhen Druck

Die Krise wird durch den schnellen Ausbau von Rechenzentren im Südwesten verschärft, die enorme Wassermengen zur Kühlung benötigen. Eine Analyse ergab, dass KI-Rechenzentren in der Region jährlich so viel Wasser verbrauchen könnten wie mehrere Kleinstädte. New Yorks Gouverneurin Kathy Hochul verhängte ein erstes landesweites Moratorium für den Bau neuer Rechenzentren – ein Schritt, den westliche Bundesstaaten genau beobachten.

Bundesreaktion in der Kritik

Die Situation wirft Fragen zur Wasserpolitik der Bundesregierung auf. Eine Investigativrecherche ergab, dass die Trump-Regierung Milliarden in Energieprojekte im Westen investiert hat, aber eine versprochene Stromwende ausblieb. Kritiker sagen, die Regierung habe Energieproduktion über Umweltschutz gestellt und die Region anfälliger für Dürreknappheit gemacht.

Source: Daily8News