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CEO-Vertrauen stürzt auf 47 – Wirtschaftsführer stellen sich auf Abschwung ein

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Vertrauen stößt an Grenzen

Das CEO-Vertrauen fiel im zweiten Quartal 2026 auf 47 und rutschte damit unter die neutrale Schwelle von 50 – ein Zeichen dafür, dass Spitzenmanager mit einer Verschlechterung der Lage rechnen, wie eine neue Umfrage einer großen Wirtschaftsforschungsgruppe ergab. Fast die Hälfte der CEOs – 47 % – gaben an, die Wirtschaftslage sei heute schlechter als vor sechs Monaten, nur 24 % sahen eine Verbesserung. Dies ist der niedrigste Vertrauenswert seit der frühen Pandemiephase.

Einstellungs- und Ausgabenstopp zeichnet sich ab

Unternehmen signalisieren eine Zurückhaltung. Die geplanten Einstellungen und Investitionsausgaben gingen in der Umfrage deutlich zurück. Führungskräfte nannten Unsicherheit über die Handelspolitik, anhaltende Inflation im Dienstleistungssektor und nachlassende Verbrauchernachfrage als Gründe. Der J.P. Morgan Business Leaders Outlook 2026 ergab, dass der Optimismus für die nationale Wirtschaft bei gedämpften 39 % liegt – ein Rückgang von über 60 % vor zwei Jahren. Auch die Stimmung der Kleinunternehmen hat sich verschlechtert.

Abschwung im zweiten Halbjahr erwartet

Wall-Street-Ökonomen kürzen ihre BIP-Prognosen für das zweite Halbjahr 2026. Obwohl der Arbeitsmarkt relativ angespannt bleibt, haben die Kombination aus hohen Zinsen, Zöllen und politischer Unsicherheit eine vorsichtige Stimmung in den Konzernzentralen erzeugt. Viele CEOs priorisieren Kostenkontrolle und Bilanzstärke gegenüber Expansion für den Rest des Jahres.

Source: Fox Business, J.P. Morgan, Stanford Institute for Economic Policy Research