Rauchbedingte Todesfälle steigen stark an
Waldbrandrauch tötet nach einer neuen Analyse der AP jährlich zehntausende Menschen – mit steigender Sterblichkeit, da der Klimawandel größere und intensivere Brände verursacht. Die winzigen Feinstaubpartikel dringen tief in die Lungen ein und gelangen in den Blutkreislauf, was Herzinfarkte, Schlaganfälle und Asthmaanfälle auslöst. Die wahre Zahl der Toten ist wahrscheinlich unterschätzt, da viele rauchbedingte Todesfälle anderen Ursachen wie Herzversagen zugeschrieben werden.
Kanadischer Rauch über den USA
Großflächige Waldbrände in Kanada schicken Rauchschwaden nach Süden und machen die Luftqualität von Minnesota bis New York City ungesund. Behörden riefen gefährdete Bevölkerungsgruppen auf, mit Luftreinigern in Innenräumen zu bleiben. Das wiederkehrende Phänomen ist zu einem sommerlichen Dauerzustand geworden; 2026 zeichnet sich als einer der schlimmsten Jahre ab.
EU reformiert Kohlenstoffmarkt; Google startet Feuersatelliten
Die Europäische Kommission schlug weitreichende Änderungen ihres Emissionshandelssystems vor: Branchen erhalten mehr Zeit für den Übergang, aber erweiterte Finanzhilfen für Investitionen in saubere Technologien. Google startete drei neue Satelliten seiner FireSat-Konstellation, die Waldbrände früher erkennen und Feuerwehrleuten Echtzeitdaten liefern sollen. Die EU-Klimapolitik-Reform kommt, während Europa selbst unter einer tödlichen Hitzewelle leidet: Über 10.000 zusätzliche Todesfälle wurden allein durch die Temperaturen im Juni gemeldet.