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USA greifen Iran erneut an, nachdem Trump Waffenstillstand für beendet erklärt hat – Ölmärkte in Aufruhr

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Waffenstillstand bricht zusammen – beide Seiten nehmen Feindseligkeiten wieder auf

Präsident Trump erklärte Dienstagnacht, der von den USA vermittelte Waffenstillstand mit Iran sei „nicht mehr in Kraft", und beschuldigte die iranische Regierung, die Pause zur Neupositionierung militärischer Mittel genutzt zu haben. Stunden später bestätigte das Pentagon eine neue Welle von Luftangriffen auf iranische Waffenanlagen und Kommandozentren. Iran reagierte mit Angriffen auf Handelstanker nahe der Straße von Hormus, der schmalen Wasserstraße, durch die etwa 20 Prozent des weltweiten Öls transportiert werden.

Ölpreise steigen sprunghaft an, während die Straße von Hormus bedroht wird

Brent-Rohöl übersprang am Mittwoch die Marke von 95 Dollar pro Barrel – der höchste Stand seit Beginn des Konflikts vor Monaten. Die US-Marine entsandte zusätzliche Zerstörer in die Region, um die Schifffahrtswege zu sichern, doch die Versicherungsraten für Tankertransporte haben sich verdreifacht. Analysten warnen, dass eine länger anhaltende Schließung der Meerenge Ölpreise über 120 Dollar treiben und eine globale Rezession auslösen könnte. Die USA widerriefen die Genehmigung für iranische Ölverkäufe und verschärften so die Angebotssituation.

Internationale Gemeinschaft fordert Zurückhaltung

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hielt eine Dringlichkeitssitzung ab, bei der Frankreich, Deutschland und Japan eine sofortige Rückkehr zu den Waffenstillstandsbedingungen forderten. Russland und China blockierten eine von den USA unterstützte Resolution, die neue Sanktionen gegen Iran verhängt hätte. NATO-Verbündete äußerten Besorgnis über die Auswirkungen auf die europäische Energieversorgungssicherheit, während Golfstaaten beide Parteien aufforderten, die von Katar und Oman vermittelten Gespräche wieder aufzunehmen.

Source: Daily8News