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US-Marinehubschrauber deaktiviert Frachtschiff bei Blockadebruch nahe der Straße von Hormus

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Raketen in den Schiffsantrieb abgefeuert

Das US-Militär gab an, ein Frachtschiff deaktiviert zu haben, das versuchte, die Blockade iranischer Häfen zu durchbrechen. Der Vorfall ereignete sich nahe der Straße von Hormus. Ein MH-60-Hubschrauber der Marine feuerte zwei Hellfire-Raketen in den Antrieb des Schiffes. Das Zentralkommando CENTCOM erklärte, das Schiff habe versucht, die US-Blockade zu verletzen. Die Besatzung überlebte, das Schiff wurde manövrierunfähig zurückgelassen.

Der Angriff ist einer der direktesten auf die Schifffahrt seit Beginn des Krieges mit dem Iran. Er ereignete sich auf einer der beiden wichtigsten internationalen Schifffahrtsrouten der Region. Durch die Straße von Hormus wird ein großer Teil der weltweiten Ölexporte transportiert. Jede Störung dort bewegt schnell die globalen Energiepreise.

Teheran gelobt, Trump zu überdauern

Iranische Offizielle reagierten mit neuen Drohungen. Ein Militärberater sagte, Teheran könne den Krieg verlängern, bis Präsident Trump sein Amt verlässt. Diese Bemerkung deutet auf eine Strategie des Durchhaltens statt schneller Verhandlungen hin. US-Botschaften im Nahen Osten bereiten sich nun auf eine längere Periode mit reduziertem Personal vor. Diplomaten konsolidieren ihre Operationen, da sich die Sicherheitslage verschlechtert.

Das Pentagon hat nicht gesagt, wie lange die Blockade voraussichtlich dauern wird. Analysten sagen, die Kampagne ziele darauf ab, die iranischen Öleinnahmen abzuschneiden. Sie warnen, dass eine lange Blockade das Risiko weiterer Vorfälle wie des Angriffs vom Dienstag erhöht.

Schifffahrtsrouten unter Druck

Der Angriff verunsicherte die Schifffahrtsmärkte. Die Ölpreise stiegen im frühen Handel, da Händler weitere Störungen einpreisten. Die Versicherungskosten für Schiffe im Golf sind seit Kriegsbeginn gestiegen. Einige Besatzungen bleiben auf Schiffen in der Region festsitzen und können nicht sicher abreisen. Berichte beschreiben Besatzungen, die monatelanger Gefangenschaft gegenüberstehen, während Eigentümer die Risiken des Frachttransports abwägen.

Weltweit haben Staats- und Regierungschefs zu einem Waffenstillstand aufgerufen, aber es sind keine Gespräche geplant. Die USA sagen, sie werden den Druck auf den Iran aufrechterhalten, bis dessen Atomprogramm angegangen wird. Der Iran sagt, er werde nicht verhandeln, solange die Blockade bestehe. Der Stillstand dauert an, und die Schifffahrtsrouten bleiben gefährlich.

Quelle: Reuters