Environment

Mindestens 12 Tote bei einem der schlimmsten Waldbrände Spaniens, während Hitzewelle Europa erfasst

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Spanischer Waldbrand macht Straßen zu Todesfallen

Einer der tödlichsten Waldbrände Spaniens wütete in der Region Almería und tötete mindestens 12 Menschen, die bei ihrer Flucht in Fahrzeugen eingeschlossen waren. Die Rettungsdienste meldeten 23 Vermisste, während Feuerwehrleute gegen die Flammen kämpften. Überlebende und Angehörige kritisierten die lokalen Behörden, weil sie keine rechtzeitigen Evakuierungswarnungen ausgegeben hätten. Der Sohn eines belgischen Opfers widersprach der Darstellung der spanischen Regierung, Warnungen seien ausgegeben worden.

Europäische Hitzewelle fordert weitere Opfer

Der Waldbrand ereignet sich während einer schweren Hitzewelle in Europa, bei der Frankreich seit dem 19. Juni 131 Ertrinkungstote verzeichnete, da Menschen in Flüssen, Seen und Küstengewässern Abkühlung suchten. In Paris und London überschritten die Temperaturen 40°C, in mehreren Ländern verbogen sich die Schienen. Die Hitzewelle wird mit sich verstärkenden El-Niño-Bedingungen im tropischen Pazifik in Verbindung gebracht, die laut US-Klimavorhersagezentrum mit 97% Wahrscheinlichkeit bis zum frühen Frühjahr 2027 anhalten.

Globale Extremwetterereignisse häufen sich

Neben Europa traf Taifun Bavi Ostchina nach Landfall und zwang über 2,8 Millionen Menschen zur Evakuierung; in Wenzhou und Umgebung gab es schwere Schäden. In Bangladesch töteten Monsunfluten 44 Menschen, über eine Million strandeten. Die gleichzeitigen Extremwetterereignisse auf mehreren Kontinenten haben erneut Forderungen nach stärkeren Klimaanpassungsmaßnahmen und Investitionen in den Katastrophenschutz laut werden lassen.

Source: Daily8News Environment Desk