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Gasexplosion in Katar: 13 Tote, Dutzende Vermisste in Ras Laffan

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Explosion bei Wiederanlauf

Eine gewaltige Explosion erschütterte am Sonntagabend die Industriezone Ras Laffan in Katar, als Arbeiter versuchten, das Gasexportterminal nach kriegsbedingten Schäden wieder in Betrieb zu nehmen. Bei dem Unglück in der Barzan-Anlage für die lokale Gasversorgung starben mindestens 13 Menschen, 66 wurden verletzt. 18 Arbeiter werden noch vermisst, bestätigte das Energieministerium am Montagmorgen.

Auswirkungen auf den Energiemarkt

Die Anlage Ras Laffan ist Katars wichtigster Standort für LNG-Produktion und -Export mit einer Gesamtkapazität von 77 Millionen Tonnen pro Jahr über 14 Produktionslinien. Zwei LNG-Linien und eine Gas-zu-Flüssigkeit-Anlage waren bei iranischen Angriffen zu Beginn des Iran-Krieges im März beschädigt worden. Die neue Explosion könnte die globalen Energieversorgungssorgen verschärfen, zumal Katar die Produktion bereits eingestellt hatte, nachdem Iran die Straße von Hormus blockierte.

Ermittlungen laufen

Nach Angaben der Behörden wurde die Explosion durch einen technischen Unfall während der Startvorgänge verursacht. Rettungskräfte suchen weiter nach den vermissten Arbeitern, während Feuerwehrleute die Schäden eindämmen. Die globalen Energiemärkte beobachten die Entwicklungen genau, da der Ausfall eines der weltweit größten LNG-Hubs die bereits angespannte Gasversorgung weiter belasten könnte.

Quelle: BBC News, AP News