Politik

Zwischenwahlen gehen ins letzte Wochenende, Demokraten in nationalen Umfragen vorn

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Neun Punkte Vorsprung in nationalen Umfragen

Der US-Wahlkampf zu den Zwischenwahlen geht ins letzte Wochenende vor der Abstimmung am 3. November, und die nationalen Zahlen haben sich gegen die Partei im Weißen Haus entwickelt. Eine Ipsos-Analyse sah die Demokraten bei 53 Prozent und die Republikaner bei 44 Prozent der Wähler, ein Vorsprung von neun Punkten.

Die durchschnittliche Zustimmung für Präsident Donald Trump lag laut einer in dieser Woche von Forbes veröffentlichten Auswertung bei 37 Prozent in Nate Silvers Umfrage-Tracker.

Prognose für das Repräsentantenhaus, Kopf-an-Kopf-Rennen im Senat

Die Power Rankings von Fox News sagten voraus, dass die Demokraten die Kontrolle über das Repräsentantenhaus zurückgewinnen. Die Senatsprognose ist knapper: Demokraten bei 48 Sitzen, Republikaner bei 47, wobei fünf Rennen noch offen sind. Der Verlust einer der beiden Kammern würde die Fähigkeit der Republikaner beenden, die Agenda in Washington zu bestimmen.

Eine neue CNN-Umfrage in Kansas ergab, dass der demokratische Senatskandidat Adam Hamilton das stärkste Abschneiden seiner Partei in dem Bundesstaat seit mehr als drei Jahrzehnten erzielt und einen Sitz, der nicht als umkämpft galt, zu einem Rennen macht, das Beachtung verdient.

Die Kontrolle über beide Kammern hängt von einigen Dutzend Wahlbezirken zum Repräsentantenhaus und einer Handvoll Senatsrennen ab, weshalb die letzten Tage in den Vororten statt in der nationalen Werbung verbracht werden.

Frühwahl in Georgia endet

Freitag ist der letzte Tag der persönlichen Frühwahl in Georgia, eine Frist, auf deren Einhaltung beide Kampagnen ihre Anhänger drängen. Der frühere Präsident Barack Obama nutzte eine Kundgebung in Georgia mit Senator Jon Ossoff und der Gouverneurskandidatin Keisha Lance Bottoms, um die Regierung wegen des Iran-Kriegs, der Kraftstoffpreise, der Zölle, der Einwanderungsdurchsetzung und der Ausgaben für die Renovierung des Weißen Hauses anzugreifen.

Trump pendelte in dieser Woche zwischen den umkämpften Staaten: eine Kundgebung in Chillicothe, Ohio, mit Senator Jon Husted und Vivek Ramaswamy, ein Halt in Rock Hill, South Carolina, und eine dritte Reise nach Texas in diesem Monat, um den Senatskandidaten Ken Paxton zu unterstützen.

Das Geld fließt weiterhin. The Independent berichtete, dass die Republikaner im Endspurt 183 Millionen Dollar für Fernsehwerbung ausgegeben haben. Beide Seiten setzen nun auf Mobilisierungsaktionen, denn die verbliebenen Wähler sind jene, die Zwischenwahlen normalerweise auslassen.

Quelle: The Independent / CNN / Forbes