Opferzahl in der Region steigt
Mindestens 59 Menschen sind seit Mai bei Überschwemmungen in der Elfenbeinküste ums Leben gekommen, wie die Regierung am Mittwoch bestätigte. Die Flut hat mehrere Regionen des Landes erfasst, am härtesten getroffen wurde die Wirtschaftshauptstadt Abidjan.
Ghana ebenfalls schwer betroffen
Im Nachbarland Ghana kamen mindestens 12 Menschen bei Sturzfluten ums Leben, die Gebäude und Straßen in Accra und der Nachbarstadt Tema überfluteten. Der Rettungsdienst bestätigte die Todesfälle am Mittwoch. Hunderte gestrandete Bewohner wurden aus überfluteten Gebäuden gerettet.
Klimawandel verstärkt saisonale Risiken
Die Regenzeit in der Elfenbeinküste, die von Mai bis Ende Juli dauert, führt regelmäßig zu Überschwemmungen und Erdrutschen mit Dutzenden Toten. Experten warnen, dass der Klimawandel die Niederschlagsmuster in Westafrika verschärft und die jahreszeitlichen Überschwemmungen zerstörerischer macht. Die schnelle Urbanisierung erhöht die Verwundbarkeit zusätzlich.