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Globale Ölreserven schrumpfen rasant, während der Iran-Krieg wichtige Schifffahrtswege stört

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Die Welt verbraucht ihre Ölreserven so schnell wie seit Jahren nicht mehr. Der Iran-Krieg hat die Schifffahrtsrouten gestört, und die Importländer greifen auf eingelagertes Rohöl zurück, um ihre Raffinerien am Laufen zu halten. Energietracker berichten, dass die Lagerbestände in den wichtigsten Verbraucherländern seit mehreren Wochen in Folge sinken.

Versorgungsrouten unter Druck

Tanker müssen lange Umwege in Kauf nehmen, da sich der Konflikt in der Nähe wichtiger Wasserstraßen ausbreitet. Die Straße von Hormus trägt einen großen Teil des weltweiten Rohöls auf dem Seeweg, und der Krieg macht die Passage dort riskant. Versicherer haben die Prämien für Schiffe in der Region erhöht, und einige Reedereien meiden die Straße inzwischen ganz.

Die Regierungen haben darauf reagiert, indem sie ihre Notreserven anzapfen. Mehrere Länder haben strategische Reserven in koordinierten Aktionen freigegeben. Andere kaufen Ladungen auf dem Spotmarkt zu höheren Preisen. Das Ergebnis ist ein stetiger Abbau des Puffers, der die Märkte einst vor plötzlichen Schocks schützte.

Verbraucher spüren die Belastung

Die Treibstoffpreise steigen in vielen Regionen, da die Raffinerien um das knappe Rohöl konkurrieren. Fluggesellschaften warnen, dass höhere Kerosinkosten die Ticketpreise nach oben treiben werden. Spediteure sagen, dass Dieselrechnungen ihre Margen schmälern. Haushalte stehen vor höheren Kosten für Heizöl, da der Winter auf der Nordhalbkugel naht.

Einige Analysten erwarten, dass die Preise erhöht bleiben, bis der Krieg endet und die Schifffahrtswege wieder geöffnet werden. Andere weisen darauf hin, dass die freie Produktionskapazität anderswo dünn bleibt. Beide Gruppen sind sich einig, dass der Sicherheitsspielraum der Welt geschrumpft ist.

Was zu beobachten ist

Die nächsten Wochen werden zeigen, wie tief der Abbau geht. Händler beobachten die Lagerdaten genau auf Anzeichen eines Bodens. Diplomaten drängen auf einen Waffenstillstand, der die Straße wieder öffnen könnte. Bis dahin verbrennt die Welt weiter, was sie eingelagert hat, und jedes Fass, das aus den Reserven genommen wird, macht den nächsten Versorgungsschock schwerer zu verkraften.

Quelle: CNN