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Historische Hitzewellen in Europa und den USA – Wissenschaftler warnen vor „schwerstem“ Ereignis

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Europas schlimmste Juni-Hitzewelle

Die historische Hitzewelle, die Europa erfasst, ist nach Angaben der World Weather Attribution-Gruppe die „schwerste“ Juni-Hitzewelle der Region, die je registriert wurde. Die extremen Temperaturen auf dem Kontinent wären vor einem halben Jahrhundert ohne menschgemachten Klimawandel „nahezu unmöglich“ gewesen. Wissenschaftler schätzen, dass eine ähnliche Hitzewelle im Jahr 1976 etwa 3,5 Grad Celsius kühler gewesen wäre, und führen die Intensität direkt auf fossile Brennstoffemissionen zurück.

USA mit Rekordhitze am 4. Juli

In den Vereinigten Staaten hat eine Hitzekuppel 175 Millionen Menschen unter extreme Hitzewarnungen gestellt. Prognosen warnen, dass dieser 4. Juli in Teilen des Landes der heißeste je gemessene werden könnte, mit Hitzeindexwerten von 100 bis 115 Grad vom Mittleren Westen bis zur Ostküste. Die extreme Hitze kommt, während Präsident Trump auf der National Mall die Feierlichkeiten zum 250. Geburtstag Amerikas ausrichtet.

Wissenschaftler warnen vor beschleunigter Erwärmung

Die Weltorganisation für Meteorologie prognostiziert eine 75-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass die globalen Durchschnittstemperaturen zwischen 2026 und 2030 um mehr als 1,5 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau liegen. Es besteht eine 86-prozentige Chance, dass mindestens eines der nächsten fünf Jahre den Rekord für das wärmste Jahr der Erde aus dem Jahr 2024 brechen wird. Klimawissenschaftler warnen, dass ein schneller Ausstieg aus fossilen Brennstoffen notwendig ist, um noch höhere Temperaturen und deren Folgen in der Zukunft zu vermeiden.

Source: Daily8News