Environment

Hitzewelle in Europa ist die schlimmste aller Zeiten und ohne Klimawandel unmöglich – Wissenschaftler bestätigen

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Rekorde auf dem ganzen Kontinent gebrochen

Frankreich erlebte am 24. Juni den heißesten Tag aller Zeiten: Die landesweite Durchschnittstemperatur erreichte an allen Wetterstationen 30 °C. Großbritannien brach zum dritten Mal in Folge den Juni-Temperaturrekord, mit 35,8 °C in Wiggonholt. Paris erreichte 41 °C. Auch die Schweiz verzeichnete ihre höchste Juni-Temperatur. Die europäische Hitzewelle hat in mehreren Ländern rote Alarmstufen ausgelöst.

Klimaattribution: Ohne globale Erwärmung nicht möglich

Wissenschaftler von World Weather Attribution kamen zu dem Schluss, dass die extreme Hitze, die ein so großes Gebiet über eine solche Dauer erfasst, „ohne den vom Menschen verursachten Klimawandel nicht möglich gewesen wäre“. Der atmosphärische CO2-Gehalt liegt bei 425,2 ppm, 75 Punkte über dem sicheren Niveau. Die Analyse ergab, dass eine Hitzewelle dieses Ausmaßes heute zehnmal wahrscheinlicher ist als in einem vorindustriellen Klima.

Städte bemühen sich um Anpassung

Paris verbot den öffentlichen Alkoholkonsum, da die Krankenhäuser an ihre Kapazitätsgrenzen stießen. Die britische Regierung wurde für unzureichende Hitzewellen-Vorbereitung kritisiert, was zu Störungen in Schulen und im öffentlichen Verkehr führte. Die Climate Week London wurde durch genau die Hitze gestört, die die Konferenz bekämpfen wollte. Wissenschaftler sagen, dass Europa sich schneller erwärmt als jeder andere Kontinent, angetrieben durch Faktoren wie die Arktisverstärkung und sich verändernde Jetstream-Muster.

Source: The Guardian