Environment

Europas schlimmste Hitzewelle löst Waldbrände in Frankreich und Spanien aus

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Temperaturen erreichen 45 °C – Rekordwerte

In Spanien wurden 44–45 °C gemessen, in Italien, Deutschland, Frankreich und Großbritannien lagen die Temperaturen vielerorts über 40 °C. Großbritannien verzeichnete mit 36,7 °C in Somerset den heißesten Juni aller Zeiten. Das Europäische Parlament hat eine Notdebatte zur Stärkung der EU-Maßnahmen gegen Hitzewellen und Brände angesetzt, da Klimatologen vor dem neuen Normalzustand warnen.

Waldbrände erzwingen Massenevakuierungen

Über 2.000 Feuerwehrleute kämpften gegen mehrere Brände an der französischen Mittelmeerküste, angefacht von starken Winden. Spaniens Militär-Notfalleinheit setzte über 100 Einsatzkräfte und 40 Fahrzeuge in der Region Aragon ein. 2025 brannten über eine Million Hektar EU-Land; für 2026 wird eine noch schlimmere Saison erwartet. Die EU verlegt präventiv 777 Feuerwehrleute aus 14 Ländern in Risikogebiete.

Klimawandel machte Hitzewelle 200-mal wahrscheinlicher

Die Schnellanalyse von World Weather Attribution ergab, dass die Hitzewelle vor fünf Jahrzehnten „praktisch unmöglich" gewesen wäre. Leitautor Dr. Theodore Keeping vom Imperial College London sagte, die Wahrscheinlichkeit sei von nahe Null auf ein Ereignis alle paar Jahrzehnte gestiegen. „Etwa zwei Drittel der hitzebedingten Todesfälle in Europa sind auf den Klimawandel zurückzuführen." Noch 2003 wäre eine gleichwertige Hitzewelle aufgrund geringerer Erderwärmung 2 °C kühler gewesen.

Source: Daily8News Environment Desk