Environment

Hitzewelle in Europa: Deutscher Rekord bei 41,3 °C – tödliche Hitze zieht nach Osten

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Deutschland erreicht Allzeithoch von 41,3 °C

Deutschland verzeichnete am Freitag mit 41,3 °C in Saarbrücken einen vorläufigen Temperaturrekord. Der bisherige Rekord von 40,7 °C aus dem Jahr 2019 wurde damit übertroffen. Viele deutsche Städte haben Veranstaltungen im Freien abgesagt und Kühlzentren eingerichtet. Meteorologen erwarten, dass die extreme Hitze bis zum Wochenende anhält, bevor am Sonntag Gewitter einsetzen.

Frankreich meldet Dutzende Tote, viele Ertrinkungsunfälle

Frankreich trägt mit Dutzenden hitzebedingten Todesfällen die schwerste menschliche Bilanz. Allein an einem Wochenende wurden mindestens 13 Ertrinkungstote registriert, als Menschen in Flüssen und Kanälen Abkühlung suchten, die oft gefährliche Unterströmungen unter ruhiger Oberfläche bergen. Météo-France bestätigte, dass der nationale Wärmeindikator an zwei aufeinanderfolgenden Tagen Rekordwerte übertraf. Der Bahnverkehr war gestört, die Stromnetze stark belastet.

Schweizer Gletscher droht beschleunigtes Abschmelzen

Die Hitzewelle bedroht die Schweizer Gletscher akut, die laut Wissenschaftlern diesen Sommer enorme Eismengen verlieren werden. Die Schweiz gab Hitzewarnungen der höchsten Stufe heraus, Temperaturen von bis zu 37 °C werden in Teilen des Landes erwartet. Großbritannien erlebte zum vierten Mal in diesem Monat den heißesten Junitag, das Met Office gab eine seltene rote Extremhitzewarnung heraus. Klimaforscher sagen, dass Häufigkeit und Intensität dieser Ereignisse den beschleunigten menschengemachten Klimawandel widerspiegeln.

Source: Daily8News