El Niño verstärkt sich
US-Wetterdienste gaben bekannt, dass sich die El-Niño-Bedingungen bis zum Jahresende verstärken werden. Das Klimamuster, das globale Temperatur- und Niederschlagsanomalien antreibt, könnte extremes Wetter auf mehreren Kontinenten verstärken. Wissenschaftler warnen, dass dieser El Niño einer der stärksten seit Aufzeichnungsbeginn werden könnte, mit Auswirkungen auf Landwirtschaft, Wasserversorgung und Katastrophenvorsorge weltweit.
Taifun Bavi bedroht China
Nordchina bereitete sich auf heftige Regenfälle vor, als Taifun Bavi – beschrieben als möglicherweise der stärkste Sturm, den das Land seit Jahren erlebt hat – enorme Feuchtigkeit nach Norden lenkte. Der Taifun, dessen Regenbänder ungefähr so groß wie Frankreich waren, löste Warnungen in mehreren Provinzen und Städten aus. Selbst als Bavi auf seinem nordwestlichen Pfad langsamer wurde und an Stärke verlor, warnten die Behörden, dass die schiere Menge an Feuchtigkeit in seinen Regenbändern weiterhin ein schweres Überschwemmungsrisiko darstelle.
Tödliche Waldbrände in Spanien
Spanien kämpfte gegen einen der tödlichsten Waldbrände der letzten Jahre; mindestens 12 Menschen starben, 23 werden in der Provinz Almería vermisst. Vier britische Staatsangehörige sollen zu den Opfern gehören. Das Feuer wütete im Süden Spaniens während einer europäischen Hitzewelle, die in mehreren Ländern Temperaturen über 100 Grad Fahrenheit brachte. Die Katastrophe verdeutlicht die steigenden Kosten des klimabedingten Extremwetters in der Mittelmeerregion.