Umwelt

Juli war trockenster Monat in Südengland seit Beginn der Aufzeichnungen

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Ein rekordtrockener Monat

Der Juli war laut Wetterbehörden der trockenste Monat in Südengland seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Niederschläge in der Region lagen weit unter dem Normalwert, und wiederholte Hitzewellen ließen die Landschaft verdorren. Flüsse führten wenig Wasser, Stauseen schrumpften, und die grünen Felder, die den Süden normalerweise bedecken, wurden braun.

Die Trockenperiode ist Teil eines größeren Musters in ganz Europa. Ein Großteil des Kontinents leidet seit Wochen unter heißem, trockenem Wetter. Waldbrände haben in Frankreich und Griechenland gewütet, Evakuierungen erzwungen und Häuser zerstört. In Großbritannien ist die Hitze weniger dramatisch, aber die Auswirkungen auf die Wasserversorgung sind stetig und schwerwiegend.

Landwirte warnen vor Nahrungsmittelknappheit

Landwirte in Südengland sagen, die Dürre schade Ernten und Vieh. Gemüse braucht regelmäßig Wasser zum Wachsen, und viele Felder haben nicht genug bekommen. Einige Erzeuger haben gewarnt, dass die Ernten kleiner ausfallen und Großbritannien vor Nahrungsmittelknappheit stehen könnte, wenn die Dürre anhält.

Wasserversorger haben begonnen zu handeln. Mehrere haben Schlauchverbote und andere Einschränkungen eingeführt, um den Verbrauch der Vorräte zu verlangsamen. Beamte sagen, weitere Einschränkungen könnten folgen, wenn das trockene Wetter bis in den August anhält. Die Regierung hat die Menschen aufgefordert, weniger Wasser zu verbrauchen, während sie die Situation beobachtet.

Was als Nächstes kommt

Experten sagen, die Region brauche anhaltende Niederschläge, um sich vor dem Herbst zu erholen. Ein paar vereinzelte Schauer reichen nicht aus, um Stauseen wieder aufzufüllen oder die Bodenfeuchtigkeit nach wochenlanger Dürre wiederherzustellen. Wettervorhersager sagen, die kommenden Wochen werden warm, ohne klare Anzeichen für anhaltenden Regen.

Langfristig sagen Wissenschaftler, dass Hitzewellen und Trockenperioden mit der Erwärmung des Klimas häufiger werden. Städte sind auch Teil des Problems: Gehwege und Gebäude speichern Wärme und machen heiße Tage schwerer erträglich. Aktivisten haben mehr Schatten, mehr Grünflächen und schnellere Maßnahmen gegen Emissionen gefordert. Vorerst wartet Südengland auf Regen.

Quelle: The Guardian