Umwelt

Sauberere Luftpolitik mit klügeren Kleinkindern verbunden, New Yorker Studie findet

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Zwei Jahrzehnte Mütter und Kinder

Kinder, die in New York City geboren wurden, erzielten höhere Punktzahlen bei frühen Denk- und Lerntests, je sauberer die Luft war, die ihre Mütter während der Schwangerschaft atmeten, laut einer 20-Jahres-Studie. Forscher der Columbia University's Mailman School of Public Health veröffentlichten die Ergebnisse in der Zeitschrift Environmental Health. Das Team stützte sich auf Daten von mehr als 1.000 Mutter-Kind-Paaren, die zwischen 1998 und 2020 in Langzeitstudien am Columbia Center for Children's Environmental Health eingeschrieben waren. Die Familien wurden aus Northern Manhattan und der South Bronx rekrutiert, Stadtteilen, die seit langem eine schwere Last der Luftverschmutzung der Stadt tragen.

Sauberere Luft, höhere Punktzahlen

Ab den späten 1990er Jahren verbesserte sich die Luft in New York, nachdem die Stadt und der Bundesstaat Politik für saubere Luft und Klima verabschiedet hatten, von saubereren Heizstoffen bis zu strengeren Fahrzeugregeln. Als die Verschmutzung sank, stiegen die Testergebnisse der Kinder. Jedes Kind wurde im Alter von 1, 2 und 3 Jahren mit den Bayley Scales of Infant and Toddler Development bewertet, einem Standardmaß für die frühe geistige Entwicklung. Die Forscher beschreiben die Studie als die erste, die sinkende pränatale Belastung durch Luftschadstoffe mit verbesserter kognitiver Entwicklung bei Kindern verbindet.

Ein politischer Gewinn für die nächste Generation

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich die Reinigung der Luft in der Entwicklung des Gehirns von Kindern auszahlt. Die Autoren hoffen, dass die Ergebnisse politischen Entscheidungsträgern einen weiteren Grund geben, die Luftstandards zu verschärfen und die Emissionen zu senken, die auch das Klima erwärmen.

Quelle: Columbia Mailman