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Erdbeben in Venezuela: Todeszahl über 900 – Rettungskräfte suchen nach Überlebenden

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Verwüstung in Caracas und Maracaibo

Zwei schwere Erdbeben erschütterten Venezuela am 25. Juni binnen Stunden und legten Gebäude in mehreren Städten in Schutt und Asche. Das erste Beben der Stärke 7,3 traf nahe der Hauptstadt Caracas, gefolgt von einem Beben der Stärke 6,8 nahe Maracaibo. Die venezolanische Regierung bestätigte am 27. Juni 920 Tote, wobei die Zahl voraussichtlich noch steigen wird, sobald Rettungsteams entlegene Gebiete erreichen. Über 49.000 Menschen werden noch vermisst.

Internationale Hilfsaktion läuft an

Teams aus Mexiko, Kolumbien, Brasilien und den USA sind eingetroffen, um die örtlichen Einsatzkräfte zu unterstützen. Die USA entsandten Fachleute für Suche und Rettung sowie Hilfsgüter. Der kanadische Premierminister Mark Carney kündigte die Wiedereröffnung der kanadischen Botschaft in Venezuela an, um die Hilfslieferungen zu erleichtern. Die Krankenhäuser sind überlastet und behandeln über 4.500 Verletzte.

Geologischer Kontext und Nachbebenrisiko

Wissenschaftler erklären, dass die beiden Beben an der Grenze zwischen der Karibischen und der Südamerikanischen Platte entstanden sind. Nachbeben im Bereich von 4,0 bis 5,0 erschüttern weiterhin die Region und erschweren die Rettungsarbeiten. Die USGS warnte, dass in den kommenden Wochen weitere starke Nachbeben möglich sind.

Source: AP News