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US-Wirtschaft schafft im Juni nur 57.000 neue Stellen, weit unter den Erwartungen

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Deutliches Unterschreiten der Erwartungen

US-Arbeitgeber schufen im Juni nur 57.000 Arbeitsplätze, weit unter den von Ökonomen prognostizierten 100.000 Neueinstellungen. Die Arbeitslosenquote fiel auf 4,2 %, aber die schwache Gesamtzahl deutet darauf hin, dass der Arbeitsmarkt schneller abkühlt als erwartet. Auch die privaten Lohn- und Gehaltsabrechnungen enttäuschten und stiegen nach ADP um 98.000, unter den Erwartungen.

Industrie baut Stellen ab

Die Zahl der Arbeitsplätze in der Industrie sank im Juni auf ein Niveau, das an die Finanzkrise und die COVID-19-Pandemie erinnert, so S&P-Daten. Der Fertigungssektor leidet weiterhin unter hohen Zinsen und globaler Handelsunsicherheit. Auch die Langzeitarbeitslosigkeit steigt, da es mehr Arbeitnehmern schwer fällt, nach einem Jobverlust wieder in den Arbeitsmarkt einzusteigen.

Märkte reagieren auf Wachstumsverlangsamung

Anleger reagierten besorgt auf den schwachen Arbeitsmarktbericht, zumal die Daten mit einer anhaltenden Inflation von 4,2 % im Jahresvergleich im Mai eintreffen. Die Federal Reserve, nun unter Vorsitz von Kevin Warsh, steht vor einem schwierigen Spagat – sie versucht, die Inflation zu kontrollieren, ohne die Wirtschaft in eine Rezession zu treiben. Die Juni-Arbeitsmarktdaten könnten Forderungen nach Zinssenkungen der Fed später im Jahr verstärken.

Source: Daily8News