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USA schaffen im Juni nur 57.000 neue Stellen – Abkühlung am Arbeitsmarkt befeuert Zinsdebatte

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Stellenwachstum verfehlt Erwartungen im dritten Monat in Folge

Die US-Wirtschaft hat im Juni nur 57.000 neue Stellen geschaffen und die Erwartungen damit deutlich verfehlt, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag mitteilte. Die Arbeitslosenquote sank auf 4,2 %, doch die Erwerbsquote fiel auf ein mehr als fünfjähriges Tief. Die Beschäftigungszuwächse für April und Mai wurden nach unten revidiert, was den Abkühlungstrend am Arbeitsmarkt bestätigt.

Märkte reagieren: Dow auf Rekordhoch, Zinserhöhungserwartungen schwinden

Der Dow Jones Industrial Average stieg um mehr als 1 % auf ein Rekordschlusshoch, da die schwachen Arbeitsmarktdaten die Sorgen über bevorstehende Zinserhöhungen milderten. Der Dollar steuerte auf den größten Wochenverlust seit April zu, da Händler ihre Erwartungen an eine Zinserhöhung der Federal Reserve senkten. Fed-Chef Kevin Warsh erklärte, die Inflationsrisiken nähmen ab, gab jedoch keine Hinweise auf den nächsten Zinsschritt.

Trump lehnt Verlängerung des USMCA ab und beendet nordamerikanisches Handelsabkommen

In einer separaten Entwicklung kündigte Präsident Trump an, das USMCA-Handelsabkommen nicht zu verlängern, womit er das von ihm selbst 2018 unterzeichnete nordamerikanische Handelsabkommen faktisch beendet. Diese Entscheidung bringt Unsicherheit für Unternehmen auf dem gesamten Kontinent und stieß in Kanada und Mexiko auf scharfe Kritik.

Source: Reuters, NBC News, The Wall Street Journal