USA treffen zivile Infrastruktur im gesamten Iran
Die USA weiteten ihre Luftangriffskampagne gegen den Iran am Freitag aus und trafen Brücken, eine wichtige Hafenanlage und andere zivile Infrastruktur. Analysten zufolge erweitern sie damit die Zielauswahl über Militärstandorte hinaus. Die Angriffe markieren eine neue Phase des Konflikts, der mit iranischen Attacken auf Schifffahrt in der Straße von Hormus begann.
Iran zeigt sich trotz Bombardierung weiterhin vergeltungsfähig
Iranische Streitkräfte griffen eine Entsalzungsanlage in Kuwait und Einrichtungen in Bahrain an. Dies zeigt, dass Teheran trotz der anhaltenden Bombardierung durch US-Kampfflugzeuge weiterhin in der Lage ist, US-Verbündete zu treffen. Die Schäden an der kuwaitischen Wasseranlage haben in der trockenen Golfregion Ängste um die Wassersicherheit geschürt.
Blockade und wirtschaftliche Folgen
Die USA haben nach den ersten iranischen Angriffen auf Handelsschiffe eine vollständige Blockade iranischer Häfen wieder verhängt. Die globalen Ölpreise sind seit letzter Woche um über 10 Prozent gestiegen, während die Straße von Hormus ein Brennpunkt bleibt. Die Containerschifffahrtskosten steigen, was Preise für Elektronik bis hin zu Lebensmitteln weltweit in die Höhe treiben könnte.