Blanche zur Behandlung der Epstein-Akten befragt
Senatoren beider Parteien verlangten Antworten zur Handhabung der Gerichtsakten im Fall Jeffrey Epstein durch das Justizministerium. Blanche verteidigte seine Bilanz, räumte aber ein, dass das Ministerium mehr Transparenz hätte walten lassen können. Der republikanische Senator John Cornyn aus Texas zeigte sich unzufrieden mit Blanchens Antworten zur Epstein-Ermittlung, während die Demokraten Details zur Entscheidung der Regierung forderten, den 1,8 Milliarden Dollar schweren Anti-Waffen-Fonds zu streichen.
Fragen zur Unabhängigkeit von Trump
Blanche versuchte wiederholt, Unabhängigkeit zu demonstrieren, und sagte dem Ausschuss: „Ich bin sein Anwalt, nicht sein Jasager", bevor er sich schnell korrigierte. Der Austausch unterstrich die zentrale Spannung seiner Nominierung: Blanche war Trumps persönlicher Verteidiger, bevor er ins Justizministerium wechselte. Er wurde zur Einstellung von Ermittlungen gegen Trump-Verbündete und zur Anklage gegen vermeintliche politische Gegner des Präsidenten befragt.
Abstimmung nächste Woche erwartet
Der Justizausschuss des Senats wird voraussichtlich nächste Woche über Blanchens Nominierung abstimmen. Da die Republikaner eine knappe Mehrheit halten, kann Blanche nur wenige GOP-Stimmen verlieren. Mehrere republikanische Senatoren äußerten Vorbehalte, lehnten aber eine offene Ablehnung ab. Im Falle einer Bestätigung würde Blanche bis zum Ende von Trumps Amtszeit als Generalstaatsanwalt dienen.