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Großstudie mit 463.000 Jugendlichen zeigt doppeltes Risiko für psychische Erkrankungen durch Cannabiskonsum

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Studienumfang und Ergebnisse

Forscher analysierten Gesundheitsdaten von 463.000 Jugendlichen im Alter von 12 bis 18 Jahren über fünf Jahre. Nach Kontrolle von sozioökonomischem Status und familiärer Vorgeschichte fanden sie ein 96% höheres Risiko für Psychosen und ein 82% höheres Risiko für bipolare Störungen bei Cannabiskonsumenten. Das Risiko stieg mit der Konsumhäufigkeit.

Dosis-Wirkungs-Beziehung

Wöchentliche Konsumenten hatten ein höheres Risiko als monatliche, tägliche das höchste. „Dies ist kein subtiler Effekt“, so Studienleiterin Dr. Sarah Chen. „Je häufiger ein Teenager Cannabis konsumiert, desto größer das Risiko einer schweren psychiatrischen Diagnose.“

Politische Implikationen

Die Ergebnisse sind relevant für die Legalisierung von Cannabis. Die Autoren empfehlen, dass Kinderärzte alle Jugendlichen auf Cannabiskonsum screenen sollten. Legalisierungsrahmen sollten Altersbeschränkungen und Warnhinweise enthalten.

Source: ScienceDaily / Addiction