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Forscher bestätigen Ursache des größten Massenaussterbens der Erde in neuer Studie

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Vulkanausbrüche als Hauptursache identifiziert

Forscher haben bestätigt, dass das Perm-Trias-Massenaussterben, bekannt als „Großes Sterben", durch gewaltige Vulkanausbrüche im heutigen Sibirien ausgelöst wurde. Die Eruptionen dauerten etwa 200.000 Jahre und setzten enorme Mengen Kohlendioxid und Methan frei, was die globalen Temperaturen um 10°C ansteigen ließ und die Ozeane versauern und sauerstoffarm werden ließ.

Neue Erkenntnisse aus Meeressedimenten

Die Studie, basierend auf der Analyse von marinen Sedimentkernen weltweit, liefert die bisher vollständigste Zeitleiste des Aussterbens. Die Forscher identifizierten eine klare Abfolge: erst vulkanische Aktivität, dann Kohlenstoff-Isotopenverschiebungen, dann Ozeanversauerung und schließlich das Massensterben. Die Verzögerung zwischen Ursache und Wirkung betrug weniger als 10.000 Jahre – ein Augenblick in geologischen Zeiträumen.

Parallelen zum heutigen Klimawandel

Die Autoren der Studie warnen, dass das antike Ereignis eine Mahnung für die moderne Ära sei. Die derzeitigen Kohlenstoffemissionsraten seien zwar viel langsamer als die vulkanische Aktivität im Perm, doch der kumulative Effekt könnte einem ähnlichen Verlauf folgen, wenn die Erwärmung ungebremst anhalte. „Das Erdsystem hat Schwellenwerte", so der Leitautor. „Sobald man sie überschreitet, übernehmen die Rückkopplungsschleifen."

Source: Daily8News Science Desk