Waffenruhe-Verlängerung bringt verhaltene Ruhe
Israel und die libanesische Hisbollah haben sich auf eine Verlängerung ihrer Waffenruhe geeinigt, wie mit der Sache vertraute Kreise bestätigten. Die am Wochenende in Kraft getretene Vereinbarung beendet vorerst wochenlange grenzüberschreitende Gefechte, die Befürchtungen eines größeren Regionalkriegs ausgelöst hatten. Bewohner beider Seiten berichten von relativer Ruhe, während der Waffenstillstand die ersten 24 Stunden hielt.
Vances Iran-Gespräche stocken früh
US-Vizepräsident JD Vances Vorstoß, Verhandlungen mit Teheran wiederzubeleben, stieß sofort auf Hindernisse. Trumps Unterhändler reisten zu geplanten Gesprächen in die Schweiz, doch Irans Regierung kündigte umgehend die Schließung der Straße von Hormus an – durch die etwa 20 % des globalen Öls transportiert werden – unter Berufung auf Verletzungen seiner Souveränität. Das Weiße Haus wies die iranischen Behauptungen zurück, räumte jedoch ein, dass die Gespräche nun auf wackeligen Beinen stünden.
Russische und chinesische Diplomatie
Russland ließ 24 philippinische Seeleute nach Gesprächen zwischen Präsident Marcos und Wladimir Putin frei, was fortgesetzte Hinterzimmerdiplomatie signalisiert. In Kambodscha bestätigte der Oberste Gerichtshof die Verurteilung eines oppositionellen Politikers wegen Aufruhrs, was internationale Kritik auslöste. Diese Entwicklungen zeigen, wie die USA mehrere globale Krisen mit begrenzten diplomatischen Kapazitäten bewältigen müssen.