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IWF warnt vor Abschwung auf 3% Weltwirtschaftswachstum aufgrund des Iran-Kriegs und Energiekosten

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Wachstumsprognosen deutlich gesenkt

Der IWF senkte in seinem aktuellen World Economic Outlook die globalen Wachstumsprognosen für 2026 auf 3% und nannte die Folgen des Iran-Kriegs, anhaltende Inflation und Lieferkettenprobleme als Gründe. Die Herabstufung spiegelt eine deutliche Neubewertung gegenüber früheren Prognosen wider, wobei Energiepreise der Haupttreiber der wirtschaftlichen Unsicherheit bleiben. Der IWF warnte, dass ein verlängerter Konflikt das Wachstum unter 2,5% drücken könnte.

EZB erhöht Zinsen angesichts Energieinflation

Die Europäische Zentralbank hob erstmals seit 2023 die Zinsen an, reagierte auf eine energiegetriebene Inflation, die die Verbraucherpreise im Euroraum im Mai auf 4,2% (höchster Stand seit drei Jahren) trieb. Die Zinserhöhung erfolgte, nachdem Rohölpreise infolge der neuen Feindseligkeiten zwischen USA und Iran auf über 110 Dollar pro Barrel gestiegen waren. EZB-Präsidentin Christine Lagarde nannte „anhaltenden Energiekostendruck" als Hauptgrund.

US-Arbeitsmarkt zeigt Risse

Der US-Arbeitsmarkt kühlte im Juni ab: Nur 57.000 neue Stellen im Vergleich zu 218.000 im Mai. Die Arbeitslosenquote sank auf 4,2%, doch die Erwerbsquote fiel auf den niedrigsten Stand seit 50 Jahren außerhalb der COVID-Ära. Die Arbeitsplatzverluste im verarbeitenden Gewerbe näherten sich laut S&P-Daten den Niveaus der Finanzkrise 2008 und der frühen Pandemie.

Source: Daily8News Business Desk