Demokraten stark in Swing-Distrikten
Demokratische Vorwahlkandidaten übertrafen diese Woche in mehreren umkämpften Repräsentantenhausbezirken die Erwartungen und signalisieren Probleme für republikanische Amtsinhaber vor den Midterms im November. In Pennsylvania, New York und Kalifornien stieg die demokratische Wahlbeteiligung, Kandidaten der Parteiführung gewannen deutlich. Analysten nennen wachsende Unzufriedenheit mit dem republikanisch geführten Kongress als Hauptgrund.
Inflation und Politik prägen Wählerstimmung
Die allgemeine Kongresswahlumfrage – ein Maß für die Parteipräferenz – kippt laut jüngsten Umfragedurchschnitten erstmals im Wahlzyklus zugunsten der Demokraten. Grund ist anhaltende Inflation, die Wähler der Blockade im Kongress anlasten, kombiniert mit republikanischen Vorschlägen zu Medicare und Sozialversicherung. Die PCE-Inflation von 4,1 % im Mai ist zentrales Wahlkampfthema.
Senat und Repräsentantenhaus umkämpft
Die Republikaner haben derzeit eine 53:47-Mehrheit im Senat und eine knappe Mehrheit im Repräsentantenhaus, beide Kammern gelten als umkämpft. Für die Wahl am 3. November müssen die Demokraten nur wenige Sitze hinzugewinnen. Wichtige Senatswahlen in Ohio, Montana und Pennsylvania ziehen hohe externe Ausgaben an.