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Ebola-Ausbruch im Kongo überschreitet 2.000 Fälle – Gesundheitspersonal streikt wegen ausstehender Gehälter

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Ebola-Fälle über 2.000 – Ausbruch beschleunigt sich

Die Weltgesundheitsorganisation bestätigte, dass der Ebola-Ausbruch im Nordosten des Kongo nun über 2.000 Fälle beträgt, darunter 754 Todesfälle seit März. Die Fallsterblichkeit liegt bei etwa 38% – niedriger als bei früheren Ausbrüchen dank Impfstoffen, aber immer noch alarmierend hoch. Das Virus hat sich auf bisher nicht betroffene Gesundheitszonen ausgebreitet, was Ängste vor einer urbanen Übertragung schürt.

Gesundheitspersonal streikt wegen ausstehender Gehälter

Mitarbeiter von Ebola-Behandlungszentren in der Provinz Ituri traten diese Woche in den Streik und forderten rückständige Löhne und Prämien, die monatelang nicht gezahlt wurden. Am Rwampara-Krankenhaus weigerten sich die Mitarbeiter, die Isolierstationen zu betreten, sodass die Patientenversorgung eingeschränkt wurde. Der Ausstand droht, die Fortschritte bei der Eindämmung des Ausbruchs zunichte zu machen. Die kongolesische Regierung hat versprochen, die Zahlungsprobleme zu lösen, doch die Beschäftigten beklagen gebrochene Versprechen.

US-Hilfskraft nach Deutschland evakuiert

Ein mit Ebola infizierter amerikanischer Helfer traf am Dienstag in Berlin zur Behandlung ein, nachdem er aus dem Kongo evakuiert worden war. Die Trump-Regierung hat Amerikanern mit Ebola die Einreise in die USA auf kommerziellen Flügen untersagt, sodass der Patient nach Deutschland geflogen werden musste. Die Entscheidung stieß bei globalen Gesundheitsexperten auf Kritik, die eine Untergrabung der internationalen Zusammenarbeit bei der Seuchenbekämpfung befürchten.

Source: Daily8News