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Apple verklagt OpenAI wegen Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen in Hardware-Spionageaffäre

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OpenAIs Hardware-Ambitionen lösen Rechtsstreit aus

In der Klage von Apple wird behauptet, dass OpenAI systematisch über 400 Apple-Mitarbeiter abgeworben und Bewerber angewiesen habe, vertrauliche Dokumente und sogar „tatsächliche Teile" zu Vorstellungsgesprächen mitzubringen. Der ehemalige Apple-Vizepräsident Tang Tan, heute Chief Hardware Officer bei OpenAI, wird als zentrale Figur genannt. Apple wirft Tan vor, detaillierte Informationen über Apples Lieferantennetzwerk und eine firmeneigene Metallveredelungstechnik mitgenommen zu haben.

Gestohlener Laptop und Authentifizierungsfehler genannt

Zu den auffälligsten Vorwürfen gehört ein Vorfall, bei dem ein ehemaliger Mitarbeiter angeblich einen Laptop mit unveröffentlichten Produktspezifikationen gestohlen haben soll. Die Klage verweist auch auf einen geheimen Authentifizierungsfehler, den OpenAI-Mitarbeiter ausgenutzt haben sollen. Apple sagt, es habe eine interne Untersuchung eingeleitet, nachdem es ungewöhnliche Datenzugriffsmuster festgestellt hatte, die mit Mitarbeitern in Verbindung standen, die später zu OpenAI wechselten.

Partnerschaft von 2024 nun zerrüttet

Die Klage kehrt die Entwicklung der Beziehung zwischen Apple und OpenAI um, die 2024 mit einer hochkarätigen Partnerschaft zur Integration von ChatGPT in iPhones begann. Apple fordert nicht genannten Schadensersatz und eine einstweilige Verfügung, um OpenAI die Nutzung der angeblich gestohlenen geistigen Eigentums zu untersagen. Rechtsexperten erwarten ein langwieriges Beweisverfahren, das OpenAIs interne Hardware-Entwicklungs-Roadmap offenlegen könnte. OpenAI hat noch keine förmliche Antwort eingereicht.

Source: Daily8News