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Banken unterstützen Anthropic-Riesenrechenzentrum in Texas

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Ein Rekord-Rechenzentrum für KI

Banken verhandeln nach Angaben von mit der Sache vertrauten Personen über Kredite von 15 Milliarden Dollar für ein riesiges Anthropic-Rechenzentrum in Texas. Googles Garantien für Strom und Mietverpflichtungen sollen dem Entwickler die Finanzierung des 1,6-Gigawatt-Projekts erleichtern.

Die Anlage wäre eines der größten jemals geplanten KI-Rechenzentren. Sie soll die leistungsstarken Computercluster beherbergen, die zum Trainieren und Betreiben modernster KI-Modelle nötig sind. Die Nachfrage nach solcher Kapazität ist explodiert, da Unternehmen KI-Assistenten und Agenten einführen.

Eine globale Bauwelle

Das Texas-Projekt ist nur ein Teil des weltweiten Ausbaus der KI-Infrastruktur. Die Europäische Union hat eine Ausschreibung für lokale KI-Gigafabriken gestartet, die bis zu sieben Standorte im gesamten Binnenmarkt unterstützen könnte.

In den USA haben Brookfield und NextEra einen 100-Milliarden-Dollar- Campus in Kentucky angekündigt. Er würde Tausende Hektar umfassen und eine eigene Stromerzeugung einschließen – wegen des enormen Elektrizitätsbedarfs von KI-Computing.

Tech-Konzerne und Investoren pumpen Geld in Chips, Server und Kühlsysteme. Analysten schätzen, dass die weltweiten Ausgaben für KI-Rechenzentren in wenigen Jahren die Billionen-Dollar-Marke überschreiten werden.

Bedeutung für die Branche

Der Ausbau verändert die Lieferkette für KI-Hardware. Chiphersteller erweitern die Produktion von Beschleunigern und Hochbandbreitenspeicher, während Anlagenbauer die Nachfrage nach Fertigungswerkzeugen bedienen.

Strom wird zum Schlüsselfaktor. Entwickler kombinieren Rechenzentren mit Solar-, Wind- und Gaskraftwerken, einige prüfen Kernkraft vor Ort. Versorger kämpfen mit den Anschlussanfragen.

Die rasche Expansion zieht Kritik an. Regulierungsbehörden fragen, ob der Strombedarf der KI ohne höhere Emissionen oder Überlastung lokaler Netze gedeckt werden kann. Vorerst fließt das Geld weiter in neue Projekte.

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Source: The Wall Street Journal / TechCrunch