Iran-Abkommen scheitert, während Angriffe eskalieren
Präsident Donald Trump drohte am Mittwoch mit weiteren Militärschlägen gegen den Iran und beschuldigte Teheran der Verzögerung. „Sie hatten ihre Chance. Jetzt werden sie den Preis zahlen müssen“, sagte Trump zu Reportern. Die Äußerungen erfolgten, nachdem der Iran US-Stützpunkte in Jordanien und der Golfregion ins Visier genommen hatte, woraufhin Trump Vergeltungsschläge nahe der Straße von Hormus anordnete. Die gegenseitigen Angriffe haben die Hoffnungen auf eine zuvor vermittelte Waffenruhe zunichte gemacht.
Wirtschaftliche Folgen weltweit spürbar
Der nun viermonatige Konflikt erschüttert die Weltwirtschaft. Die US-Benzinpreise stiegen im Jahresvergleich um 40,5 Prozent und trieben den Verbraucherpreisindex erstmals seit drei Jahren über vier Prozent. Die Energiekrise trifft weit über den Nahen Osten hinaus: Englische Landwirte leiden unter Düngerknappheit, da die Schifffahrtsrouten am Hormus umkämpft bleiben, und das deutsche DIW warnt vor einer Rezession durch den Energieschock.
Erdbeben auf den Philippinen verstärkt globale Krisen
Bei einem separaten Unglück erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7,8 die Philippinen, tötete mindestens 35 Menschen und ließ Gebäude auf mehreren Inseln einstürzen. Tsunami-Warnungen wurden ausgegeben, später aber wieder aufgehoben. Rettungskräfte durchkämmen die Trümmer, die Zahl der Todesopfer dürfte steigen. Das Beben kommt, während Nationen weltweit unter dem Druck von Krieg, Inflation und Naturkatastrophen leiden.