Trump kündigt Abkommen an, Iran widerspricht
Präsident Donald Trump erklärte am Samstag, dass am Sonntag ein Abkommen zur Beendigung des Krieges mit dem Iran unterzeichnet werde – der erste konkrete Zeitplan für eine diplomatische Lösung seit Beginn des Konflikts. Iranische Vertreter äußerten jedoch umgehend Zweifel und fragten, ob der Zeitplan abgestimmt oder voreilig sei. Die widersprüchlichen Aussagen unterstreichen die Fragilität der Waffenstillstandsbemühungen, während beide Seiten ihre Militäroperationen fortsetzen.
Militäroperationen auf mehreren Fronten fortgesetzt
Die USA führten neue Angriffe auf iranische Stellungen durch, während der Iran gegen Golfstaaten und Jordanien zurückschlug und damit die geografische Ausdehnung des Konflikts vergrößerte. Die AP berichtet, dass sich die iranische Blockade der Straße von Hormus zu lockern beginnt und Öllieferungen aus den Golfstaaten wieder internationale Märkte erreichen – eine mögliche Entspannung der globalen Energiepreise, die seit Kriegsbeginn stark gestiegen sind.
Globale wirtschaftliche Folgen verschärfen sich
Die Weltbank warnte, dass der US-Iran-Krieg die Weltwirtschaft auf Post-Covid-Tiefstände drücken könnte, und senkte ihre Wachstumsprognose auf 2,5 Prozent aufgrund steigender Energiepreise und Inflation. Die britische Wirtschaft schrumpfte bereits im April, als die Auswirkungen des Krieges auf die europäischen Märkte durchschlugen. Die Ölpreise schwanken heftig aufgrund von Berichten über mögliche Abkommen, was die Sensibilität der Märkte gegenüber diplomatischen Signalen beider Seiten widerspiegelt.