Gesundheit

Niedriges B12 und Folsäure beim Vater mit Geburtsfehlern bei Babys verbunden

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Paare vor der Schwangerschaft beobachten

Niedrige Werte von Vitamin B12 und Folsäure bei Vätern, ebenso wie bei Müttern, um die Zeit der Empfängnis sind mit einem höheren Risiko für Geburtsfehler bei ihren Kindern verbunden, laut einer neuen Studie. Die Forschung wurde vom Children's Hospital der Fudan-Universität in Shanghai geleitet und in Annals of Internal Medicine veröffentlicht. Das Team rekrutierte Paare, die innerhalb eines Jahres schwanger werden wollten, an 29 Standorten im Großraum Shanghai. Die Forscher maßen die Vitamin-B12- und Folsäurewerte der roten Blutkörperchen jedes Elternteils um die Empfängnis. Insgesamt wurden mehr als 400 Geburtsfehler registriert.

Die Werte beider Elternteile sind wichtig

Höhere B12-Werte vor der Empfängnis waren mit einem geringeren Gesamtrisiko für Geburtsfehler bei Müttern und Vätern verbunden. Im Vergleich zu einem mütterlichen B12-Wert von 221 pmol/L, einem als niedrig geltenden Wert, waren mittelhohe Werte von 295 pmol/L mit 19 Prozent geringeren Chancen auf Geburtsfehler verbunden, und hohe Werte von 443 pmol/L mit 38 Prozent geringeren Chancen. Die entsprechenden Schätzungen für Väter lagen bei etwa 22 und 20 Prozent niedriger. Auch Folsäure war wichtig, hauptsächlich für Mütter: Frauen mit Werten über 340 nmol/L in der Frühschwangerschaft hatten eine 45 Prozent geringere Chance, ein Kind mit Geburtsfehler zu bekommen.

Mehr als Neuralrohrdefekte

Folsäure ist bereits dafür bekannt, Neuralrohrdefekte zu verhindern, und diese Studie deutet darauf hin, dass die schützende Rolle von B12 und Folsäure weiter reicht. Mehr als die Hälfte der registrierten Defekte betraf das Herz. Die Autoren sagen, die Ergebnisse unterstützen die Idee, dass beide werdenden Eltern auf ihre Vitaminwerte achten sollten.

Quelle: Medscape