Mai als zweitwärmster Monat weltweit
EU-Wissenschaftler bestätigten, dass der Mai 2026 der zweitwärmste Mai seit Aufzeichnungsbeginn war – eine Fortsetzung des Trends nahezu rekordverdächtiger Temperaturen, angetrieben durch den Klimawandel in Kombination mit El-Niño-Bedingungen. Die Daten stammen vom Copernicus Climate Change Service und erhöhen den Druck auf die Verhandlungsführer vor dem Klimagipfel COP30, der in der Türkei stattfinden wird. Die anhaltende Hitze hat zu Dürrebedingungen auf mehreren Kontinenten beigetragen und Bedenken hinsichtlich der landwirtschaftlichen Erträge ausgelöst.
Überschwemmungen in Indonesien töten sieben Prozent der vom Aussterben bedrohten Orang-Utans
Ein diese Woche veröffentlichter Bericht zeigt, dass tödliche Überschwemmungen und Erdrutsche auf der indonesischen Insel Sumatra im vergangenen Jahr mindestens sieben Prozent der Gesamtpopulation des Tapanuli-Orang-Utans ausgelöscht haben – einer der am stärksten vom Aussterben bedrohten Menschenaffenarten der Welt. Die Art, die mit weniger als 800 Individuen bereits vom Aussterben bedroht ist, steht nun vor einer noch unsichereren Zukunft. Artenschutzgruppen riefen zu Notfallschutzmaßnahmen und einer verbesserten Katastrophenvorsorge in den Orang-Utan-Lebensräumen auf.
Ungarns Plattensee trocknet aus – Klimakosten der WM steigen
Der ungarische Plattensee, ein beliebtes Touristenziel und Lebensraum für Wildtiere, trocknet aufgrund anhaltender Dürre und Wassermisswirtschaft rapide aus. Der schrumpfende See bedroht die vom Tourismus abhängigen lokalen Wirtschaften und die Artenvielfalt. Unabhängig davon gerieten die Klimaauswirkungen der WM 2026 in den Fokus: Reuters berichtete, dass die Emissionen des erweiterten Turniers – das in den USA, Kanada und Mexiko stattfindet – voraussichtlich stark ansteigen werden. Der CO2-Fußabdruck allein durch Fanreisen wird voraussichtlich größer sein als bei früheren Weltmeisterschaften zusammen.