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NYU-Mathematikerin Hong Wang wird dritte Frau, die die Fields-Medaille gewinnt

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Ein jahrzehntealtes Problem fällt

Die Mathematikerin Hong Wang von der New York University hat die Fields-Medaille 2026 gewonnen, eine der prestigeträchtigsten Auszeichnungen der Mathematik. Die Internationale Mathematische Union gab die Ehrung am Montag bei der Eröffnung des Internationalen Mathematikerkongresses bekannt, einer Versammlung, die Forscher aus der ganzen Welt anzog.

Wang wurde für die Lösung eines jahrzehntealten Geometrieproblems geehrt, das mit der Kakeya-Vermutung zusammenhängt, die fragt, wie klein eine Punktmenge sein kann, während sie dennoch ein Liniensegment in jeder Richtung enthält. Ihre Arbeit klärte Schlüsselfälle in höheren Dimensionen und eröffnete neue Verbindungen zwischen harmonischer Analysis und Zahlentheorie.

Dritte Frau, die den Preis gewinnt

Die Fields-Medaille wird seit 1936 alle vier Jahre an Mathematiker unter 40 Jahren vergeben. Wang ist erst die dritte Frau, die sie erhält, nach Maryam Mirzakhani 2014 und Maryna Viazovska 2022.

Wang, 37, wuchs in China auf und studierte an der Peking-Universität, bevor sie ihre Promotion in Princeton machte. Sie kam an das Courant-Institut der NYU, wo sie an Problemen an der Grenze von Analysis, Geometrie und Kombinatorik arbeitet.

Was als Nächstes kommt

In einer Erklärung sagte Wang, sie hoffe, dass die Auszeichnung mehr junge Frauen dazu inspirieren werde, Mathematik zu verfolgen. Kollegen beschrieben sie als geduldige und großzügige Mentorin, die dafür bekannt ist, Probleme anzugehen, die andere vermeiden.

Die Union benannte auch drei weitere Medaillengewinner für 2026 und würdigte Arbeiten in Zahlentheorie, Wahrscheinlichkeit und dynamischen Systemen. Die vollständige Liste der Gewinner wurde auf der Kongress-Website veröffentlicht. Der nächste Kongress ist für 2030 geplant, wenn eine neue Gruppe von Medaillengewinnern gewählt wird.

Wangs Ernennung am Courant-Institut platziert sie in einer der ältesten und angesehensten Mathematikabteilungen der USA. Ihre Arbeit wurde durch Zuschüsse der National Science Foundation unterstützt, und sie hat in mehreren der führenden Fachzeitschriften des Feldes veröffentlicht.

Quelle: Live Science