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WHO erklärt tödlichen Hantavirus-Ausbruch im Zusammenhang mit Antarktis-Kreuzfahrtschiff für beendet

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Dreimonatiger globaler Gesundheitsnotstand endet

Die Weltgesundheitsorganisation erklärte am 2. Juli den tödlichen Hantavirus-Ausbruch im Zusammenhang mit dem Kreuzfahrtschiff MV Hondius für beendet und schloss damit eine dreimonatige Gesundheitskrise ab, die Anfang Mai begann. Der Ausbruch des Andes-Virus (ANDV), eines seltenen Nagetier-übertragenen Erregers, infizierte 13 Menschen in mehreren Ländern und tötete drei.

Von Magen-Darm-Infektion zu tödlichem Ausbruch

Die MV Hondius verließ Teneriffa auf den Kanarischen Inseln am 11. Mai mit nur wenigen Dutzend Passagieren und Besatzungsmitgliedern. Was zunächst wie eine typische Magen-Darm-Infektion aussah, eskalierte schnell zu einem tödlichen Hantavirus-Ausbruch, der zu wochenlangen Quarantänen, Kontaktverfolgung über mehrere Kontinente und einem dringenden globalen Gesundheitsalarm führte. Zwölf Fälle wurden labormedizinisch für ANDV-Infektion bestätigt, ein weiterer Fall gilt als wahrscheinlich.

Wissenschaftler jagen dem Ursprung hinterher

Der Ausbruch ließ Wissenschaftler rätseln, wie das Nagetier-Virus auf ein Luxuskreuzfahrtschiff gelangte. Hantavirus wird typischerweise durch Kontakt mit Urin, Kot oder Speichel von Nagetieren übertragen, Ausbrüche auf Kreuzfahrtschiffen sind äußerst selten. Die WHO-Erklärung, dass der Ausbruch vorbei ist, erlaubt dem Schiff die Wiederaufnahme des Normalbetriebs, obwohl Fragen offen bleiben, wie das Virus eingeschleppt wurde und ob bestehende Hygieneprotokolle für die Verhinderung ähnlicher Ereignisse ausreichen.

Source: Daily8News