Die Wettervorhersage, die die D-Day-Landung prägte, scheint immer noch schwer zu übertreffen. Neue Forschung der Universität Reading zeigt, dass die heutigen besten Wettercomputer, einschließlich moderner KI-Modelle, Schwierigkeiten gehabt hätten, das Wetterfenster vom Juni 1944 besser vorherzusagen als Captain James Stagg und sein Team.
Die Studie, veröffentlicht in der Zeitschrift Weather, nutzte KI-basierte Wettermodelle, um 50 verschiedene Vorhersagen des Sturms zu erstellen, der General Eisenhower zwang, die Invasion um 24 Stunden zu verschieben.
Eine Vorhersage mit fast nichts gemacht
1944 hatten die Meteorologen keine Satelliten, keine Radarnetze und nur wenige Wettschiffe. Stagg riet Eisenhower, die Invasion vom 5. auf den 6. Juni zu verschieben. Professor Andrew Charlton-Perez sagte: „Captain James Stagg hatte einen der schwierigsten Jobs der Geschichte."
Maschinen liefern Daten, keine Sicherheit
Die Forscher fütterten moderne Modelle mit Rekonstruktionen des Wetters von 1944. Selbst dann waren die Vorhersagen uneinig. Die Autoren sagen, der D-Day-Fall zeige die Grenzen der Rechenleistung allein. Die menschliche Fähigkeit, widersprüchliche Beweise abzuwägen, bleibt zentral.
Warum es heute wichtig ist
Der D-Day-Test deutet darauf hin, dass kleine, sich schnell bewegende Stürme eine Schwachstelle bleiben. Die Ergebnisse weisen auf den Wert dichterer Beobachtungsnetze hin.